Haller-Haid: Hirschau und Wurmlingen nicht noch weiter belasten

Pressemitteilungen

Durch den geplanten Ausbau der Autobahnausfahrt Rottenburg der A 81 zum „Voll-Kleeblatt“, also zu einer ampelfreien Kreuzung zwischen Autobahn und B 28a, wird diese Ausfahrt deutlich leistungsfähiger und die Verkehrssituation besonders für den Schwerlastverkehr erheblich verbessert. Das Verkehrsaufkommen ist gerade beim Schwerlastverkehr in dieser Region ohnehin bereits stark angestiegen durch neu erschlossene Gewerbegebiete und durch den Ausbau der Logistikzentren bei Bondorf und Ergenzingen.

Davon an sich unabhängig soll nun der so genannte Sülchenknoten, die Kreuzung zwischen der Rottenburger Osttangente (L 361) und der L372 von Wurmlingen her, mit zusätzlichen Schleifen versehen werden. Als Grund hierfür angegeben wird die Unfallträchtigkeit der bisherigen Kreuzung, da der Verkehr von der Autobahn kommend Richtung Tübingen nach links in die L 372 einbiegen muss. Die Bürgerinitiative Neckartal aus Hirschau und Wurmlingen befürchtet, dass dieser Ausbau des Sülchenknotens noch mehr Verkehr von der Rottenburger Osttangente und der L 370 in Richtung der beiden Teilorte anziehen würde. Tatsächlich stellt sich die Frage, ob ein Ausbau des Sülchenknotens sinnvoll ist, bevor die B 28 neu zwischen Weilheim und Kiebingen fertig ausgebaut ist.

Die Tübinger SPD-Landtagsabgeordnete Rita Haller-Haid hat zu dieser Frage, und um Klarheit über die tatsächlich geplante Ausbaureihenfolge zu erlangen, eine kleine Anfrage an die Landesregierung gerichtet. Hirschau und Wurmlingen seien, so die Abgeordnete, gebeutelt genug. Und ganz unabhängig von der Entwicklung bei der B 28 neu sei es nicht sinnvoll, wenn durch einen verfrühten und womöglich gar nicht wirklich notwendigen Ausbau des Sülchenknotens die Belastung von Hirschau und Wurmlingen noch weiter zunehme.

Den Wortlaut der Anfrage finden Sie in der Anlage.

Gez. Rita Haller-Haid

 
 

WebsoziCMS 2,8.9 - 373700 -